Über mich

„Lernen ist Veränderung durch Selbstveränderung.“

Prof. Dr. Rolf Arnold

Lernen ist meine Leidenschaft. Dabei ist es mein Herzenswunsch, respektvoll, klar und authentisch in Beziehung zu treten, um nachhaltige Lern- und Entwicklungsprozesse zu initiieren.

In mein Arbeiten fließen folgende Fort- und Ausbildungen:

  • Zertifikatsstudium pädagogische Organisationsberatung der FSU Jena i. A.
  • Systemische Online-Beratung i. A. beim praxis institut süd
  • Multiplikator*innen-Ausbildung Giraffenträumer Online bei Frank Gaschler
  • Integrale Theorie bei Caroline Winning
  • gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, u.a. bei Roland Eggert und Caroline Winning
  • Verschiedene Seminare bei Mathias Voelchert von familylab, z.B. Das wird Schule machen 1 & 2, liebevolle elterliche Führung
  • Weiterbildung Schulentwicklung/Schulberatung der FSU Jena
  • 2. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien
  • Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch, Französisch, DaZ an der FSU Jena

Mein Weg

Ich habe an verschiedenen Schulen als Französisch- und Deutschlehrerin gearbeitet und war 7 Jahre in der Lehrer*innenausbildung am Studienseminar tätig. Durch vielzählige Schulbesuche, Beratungsgespräche und Fachseminare habe ich meine Vision von gutem Fachunterricht auf der Grundlage stetiger fachdidaktischer Weiterbildung konkretisiert und mit Berufseinsteigern geteilt. Gleichermaßen traten immer wieder die gleichen Fragen auf: Wie schaffe ich es, authentisch zu sein, mich abzugrenzen und Lernende zu motivieren? Wie begleite ich sie professionell in ihrem Lernprozess? Wie trete ich mit den Lernenden in Beziehung- echt, respektvoll und klar? Wie drücke ich Wertschätzung aus? Meine Vision von guter Schule wurde immer konkreter und ich verstand, dass eine respektvolle Beziehung und mein Sosein als Person Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen sind. Ich habe gelernt, dass ich mit den Fragen, was wir brauchen und wie wir uns unsere Bedürfnisse erfüllen können, viel weiter komme als mit der Frage, wie wir Lernende motivieren und Lernstoff „verkaufen“ können, damit sie kooperieren.

Eine wunderbare und prägende Zäsur ist die Geburt meiner Tochter. Bekannte Fragen traten wieder zutage. Wie schaffe ich es, mich authentisch mit meinen Gefühlen und Grenzen zu zeigen, ohne über die Grenze anderer zu gehen? Wie schaffe ich es, gleichzeitig integer zu sein und zu kooperieren? Wie baue ich eine sichere Bindung auf? Wie schaffen wir es als Paar autonom zu bleiben? Es war, so abgedroschen es klingen mag, der Beginn meiner Reise zu mir selbst und ich begriff, dass ich die Antworten auf meine Fragen nur erhalte, wenn ich mich mit mir selbst beschäftige. Mittlerweile war mein Sohn geboren und die Suche nach Antworten tiefgreifender. Wie begegne ich den Gefühlen meiner Kinder und wie gebe ich mir und ihnen eine Sprache dafür? Welche Strategien erfüllen meine und ihre Bedürfnisse? Durch umfangreiches Selbststudium, vielfältige Fort- und Weiterbildungen habe ich ein breites Repertoire an Lösungswegen erforscht und ich fühle tiefe Dankbarkeit und Freude. Meinem Herzenswunsch, in Beziehung zu treten, kann ich als Mutter und Pädagogin selbstwirksam, klar und achtsam nachgehen.